08. September 2021 Publiziert in Fachthemen geschrieben von 

REACH: Vier weitere Substanzen als SVHC identifiziert Empfehlung

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Die zuständigen Behörden von Dänemark, Belgien und Österreich haben vier weitere Substanzen als SVHC identifiziert und bei der ECHA eingereicht. Die Berichte und Begründungen dazu finden Sie hier. Nun können bis 18. Oktober 2021 alle interessierten Stellen online Kommentare zu den einzelnen Substanzen und ihrer Verwendung abgeben. Auf der Seite der ECHA dazu heißt es: "Kommentare, die für die Identifizierung des Stoffes als besonders besorgniserregend relevant sind, werden an den Ausschuss der Mitgliedstaaten (MSC) weitergeleitet, der beurteilt, ob der Stoff als besonders besorgniserregend eingestuft werden sollte."

Um diese Substanzen geht es:

  • (±)-1,7,7-Trimethyl-3-[(4-methylphenyl)methylen]bicyclo[2.2.1]heptan-2-on, einschließlich der einzelnen Isomere und/oder Kombinationen davon (4-MBC) (EG -, CAS -), das als UV-Filter in Kosmetika und Körperpflegeprodukten verwendet wird.
  • Tris(2-methoxyethoxy)vinylsilan (EG 213-934-0, CAS 1067-53-4), das zur Herstellung von Gummi und Kunststoffen, zur Formulierung von Lösungen oder Dispersionen für die Oberflächenbehandlung von Nichtmetallen und in Dichtungsmitteln verwendet wird.
  • 6,6'-Di-tert-butyl-2,2'-methylendi-p-cresol (EG 204-327-1, CAS 119-47-1), das als Antioxidationsmittel oder Stabilisator bei der Herstellung von Polymeren und als Zusatzstoff in der Gummiindustrie verwendet wird. Der Stoff wird auch von Verbrauchern und Gewerbetreibenden in Schmiermitteln, Fetten, Klebstoffen, Dichtungsmitteln, Hydraulikflüssigkeiten und Metallbearbeitungsflüssigkeiten verwendet.
  • S-(Tricyclo[5.2.1.02,6]deca-3-en-8(oder 9)-yl) O-(Isopropyl- oder Isobutyl- oder 2-Ethylhexyl)-O-(Isopropyl- oder Isobutyl- oder 2-Ethylhexyl)-phosphorodithioat (EC 401-850-9, CAS 255881-94-8), das zur Zubereitung von Schmiermitteln (Additiven) und Fetten verwendet wird, die von Fachleuten und in der Industrie eingesetzt werden.

Wie geht es weiter?

Wenn ein Stoff als besonders besorgniserregend identifiziert wird, wird er zunächst in die Kandidatenliste aufgenommen, damit er in die Zulassungsliste aufgenommen werden kann.

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