Dokumentation von Konfliktmineralien

Durch das neue Gesetz geraten weltweit tausende von Unternehmen unter Beweisdruck. Für viele Firmen ist es schwierig, die Herkunft von Mineralien nachzuweisen, da zahlreiche komplexe Einzelschritte zwischen der Rohstoffgewinnung und der Herstellung des Endproduktes liegen. Außerdem sind die neuen Bestimmungen kompliziert. Zu den unzähligen Anfragen aus der Lieferkette zu verarbeiteten Stoffen kommt mit den Konfliktmineralien eine weitere hinzu. Kaum ein Unternehmen kann die Beantwortung und Verwaltung dieser Anfragen und die notwendige Berichterstattung noch manuell bewältigen.
 
Hier hilft imds professional mit Fachkompetenz, Kontakten und fundiertem Know-how im Bereich Materialrecherche und Material Compliance Management. Wir unterstützen Unternehmen dabei, die gesetzlichen Anforderungen in Bezug auf Konfliktmineralien zu erfüllen. So kann vermieden werden, dass ein Unternehmen wertvolle Zeit und Geld verschenkt oder gar Fehler macht, die sich negativ auf den Ruf der Firma auswirken. Viele Unternehmen vertrauen bereits unserer jahrelangen Expertise im Bereich Material Compliance und lassen sich von uns zum Thema Konfliktmineralien beraten und unterstützen.

Nachfolgend finden Sie einige Instrumente, die Ihnen zur Verfügung stehen und zu denen wir Hilfe anbieten:

Excel - Manuelle Berichterstattung

Sämtliche in Produkten verwendete Substanzen lassen sich manuell recherchieren und berichten, so auch Konfliktmineralien. Ein kostenfreies Excel-Template (Englisch, oft EICC- oder GeSi-Sheet genannt) kann hierfür bei der "Conflict-Free Sourcing Initiative" heruntergeladen werden. Es erleichtert die Weitergabe von Informationen innerhalb der Lieferkette, für kleinere Umfänge ist dies vollkommen ausreichend. Unser Konfliktmineralien-Team hilft Ihnen auch gerne beim Ausfüllen des Templates oder erklärt Ihnen die Handhabung.

Bei zunehmender Länge der Lieferkette und umfangreicheren Informationen kann Excel aber schnell umständlich werden. Aus diesem Grund wurden elektronische Datenbanksysteme bzw. Module oder Funktionen für bereits vorhandene Systeme entwickelt, die das Recherchieren und Berichten von Konfliktmineralien erleichtern.

CM-Analyzer im IMDS (ausschließlich für die Automobilindustrie)

Das IMDS ist ein Datenbank- und Archivierungssystem für Unternehmen der Automobilindustrie. Mit dem CM-Analyzer wurde eine Filter-Funktion für Konfliktmineralien implementiert. Darüber können bestehende Materialdatenblätter (MDB) analysiert und Konfliktmineralien in den Produkten lokalisiert werden. IMDS-Anwendern stehen das System sowie der CM-Analyzer kostenfrei zur Verfügung.

Für ein automatisiertes und damit Zeit und Kosten sparendes Materialberichtswesen lassen sich die mit dem CM-Analyzer ermittelten Daten in das CDX-System überführen. Hier können Conflict Minerals Deklarationen (CMD) von Lieferanten angefordert, bearbeitet und an die Kunden verschickt werden.

CDX mit CMD-Manager (branchenübergreifend)

Das CDX-System von DXC Technology unterstützt verschiedene Industriezweige dabei, nationale und internationale Auflagen einzuhalten, beispielsweise auch das US-Gesetz zu Konfliktmineralien. Das IMDS- und das CDX-System wurden im Misereor-Report "Vom 'Erz zum Auto" als Management-Systeme hervorgehoben.

Um die Deklaration und die Berichterstattung zu ermöglichen, wurde im CDX ein neues Modul für Konfliktmineralien angelegt, der CMD-Manager (Conflict Mineral Declaration Manager). Dieser hilft dabei, die umfangreichen Anforderungen zu erfüllen und Informationen von Lieferanten durch einen CMDR (Conflict Mineral Declaration Request) einzuholen. Die Registrierung und der Import von Daten ist für die Lieferanten kostenfrei. Unternehmen, die eine kostenpflichtige CDX-Lizenz besitzen, können diese Daten weiterverarbeiten oder auch EICC-Sheets aus Excel importieren. So lassen sich die Prozesse rund um das Materialberichtswesen automatisieren und optimieren.

Product Stewardship Network (PSN) mit Conflict Mineral Scenario (CMS)

Das SAP Product Stewardship Network (PSN), eine Online-Plattform zum effizienten Austausch von Sustainability-Daten, bietet unter anderem das Conflict Mineral Scenario (CMS).

CMS erleichtert die Kommunikation mit Lieferanten und Kunden und ermöglicht den einfachen und schnellen Austausch von Konfliktmineralien-Deklarationen (basierend auf dem (EICC-/GeSI-Sheet) in der Lieferkette. CMS unterstützt außerdem die schnelle Auswertung der empfangenen Deklarationen durch ein ausführliches Analysetool.

CMS trägt dazu bei, auch bei umfangreichen Projekten und langer Lieferkette effizient Konfliktmineralien-Compliance zu gewährleisten - Fälle, in denen eine manuelle Berichterstattung sehr aufwändig wäre - und spart damit Kosten und viel Zeit.



Sie benötigen weitere Informationen zu den beschriebenen Tools oder Unterstützung? Unsere erfahrenen Experten helfen Ihnen gern weiter.

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