REACH-Verordnung: Was sie regelt und wie wir helfen

Der REACH-Verordnung liegt die europäische Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 zugrunde, die am 1. Juli 2007 in Kraft trat. Sie regelt die Verwendung und das Inverkehrbringen sämtlicher Stoffe und Zubereitungen auf dem europäischen Markt. REACH steht für „Registration, Evaluation and Authorization of Chemicals“, also die „Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung der Verwendung bestimmter Chemikalien“.

Die Verordnung zielt vor allem auf jene Substanzen, die sich negativ auf die menschliche Gesundheit und/oder Umwelt auswirken können. Solche Stoffe werden als Stoffe mit besonders besorgniserregenden Eigenschaften (Substances of Very High Concern) bezeichnet (siehe auch REACH/SVHC). Gemäß der Verordnungmüssen Hersteller und Importeure auf die REACH-Konformität achten und für bestimmte Stoffe eine Registrierungsnummer beantragen (siehe auch REACH-Zertifikat).

Der Arbeitsaufwand im Zusammenhang mit REACH ist für die Unternehmen oft groß, dass es sich finanziell lohnt, einen REACH-Service in Anspruch zu nehmen. imds professional bietet REACH-Beratung, REACH-Schulungen und hilft zudem bei allen Aufgaben rund um das IMDS.

Als System zur Materialdatendokumentation hilft es Automobilherstellern und deren Zulieferern dabei, Verpflichtungen zu erfüllen, die sich aus Produktanforderungen von Kunden und aus nationalen oder internationalen Gesetzen, Normen, Standards und Verordnungen wie REACH & RoHS ergeben. Als führender IMDS-Dienstleister bietet imds professional umfangreiche IMDS-Services.

 

Stoffsicherheitsbericht und GHS-Verordnung

Importeure von Chemikalien müssen diese registrieren, wenn sie jährlich mindestens eine Tonne davon in die EU einführen. SVHC in Anteilen über 0,1 Prozent des Produkt-Gesamtgewichtes müssen ebenfalls registriert werden. Für Stoffmengen ab 10 Tonnen pro Jahr muss ein „Stoffsicherheitsbericht“ (Chemical Safety Report, CSR) erstellt werden.

Der CSR erfordert eine lückenlose Kommunikation innerhalb der Lieferkette. In ihm wird die Exposition eines Stoffes und seine Wirkung auf Mensch und Umwelt beschrieben, er ist damit die Grundlage für die Risikobewertung der Stoffe. Für diese erstellt die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) einen jährlich aktualisierten Arbeitsplan, in den besorgniserregende Eigenschaften, beispielsweise zur Persistenz und Bioakkumulation Eingang finden.

Die Mitgliedstaaten bewerten daraufhin die im Arbeitsplan verzeichneten Stoffe und können bei Bedarf Informationen nachfordern, Zulassungs- und Beschränkungsverfahren einleiten oder andere Folgemaßnahmen fordern, wie die Harmonisierte Einstufung und Kennzeichnung (siehe auch CLP-Verordnung/GHS-Verordnung). Die REACH-Verordnung betrifft auch Nicht-EU-Firmen, die Ware in den europäischen Wirtschaftsraum einführen. Sie benötigen einen Vertreter in der EU, der ihre Rechtspflichten abdeckt.

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